Analyse von Avenir Suisse zu den Beschäf­tig­ten­zahlen dank EU-Exporten

Allgemein, Export
09.03.2019 von Markus Eberhard

Die Denkfabrik “Avenir Suisse” als engagierte Befürworterin des Institutionellen Rahmenabkommens (InstA) rüstet sich für den kommenden Abstimmungskampf und hat einen Beitrag publiziert, der die Entwicklung der Beschäftigten – die vom Export in den EU-Markt abhängig sind – analysiert. Und dies bis auf Stufe der Kantone. Uns geht es dabei keineswegs darum, Partei zu ergreifen in diesen Abstimmungskampf, sondern auf interessante Aspekte im Zusammenhang mit dem Schweizer Aussenhandel hinzuweisen.
Gemäss Avenir Suisse zeigen die Wirtschaftsdaten seit Inkrafttreten der Bilateralen zwischen 2002 und 2018, dass in dieser Zeitperiode die konjunkturelle Entwicklung insgesamt positiv war. Insbesondere die boomenden Exporte waren einer der Haupttreiber für das Wachstum des realen Bruttoinlandproduktes (BIP) pro Kopf um durchschnittlich 0,9 % pro Jahr. Dies resultierte in einer Reallohnentwicklung von durchschnittlich +0,7 % pro Jahr.
Ebenfalls hat sich gem. Avenir Suisse seit 2001 die Zahl der Beschäftigten in der Schweiz um rund 1,2 Millionen erhöht. Ein wichtiger Treiber des Beschäftigungswachstums waren die Exporte, insbesondere als Mitte der 2010er Jahre die Konjunktur im mit Abstand wichtigsten Absatzmarkt Deutschland kräftig anzog.
Das Fazit der vielen Zahlen ist, dass die Denkfabrik zum Schluss kommt, dass von den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen der Schweiz zu den Ländern der EU,  zwischen einem Fünftel und einem Sechstel der Beschäftigten in der Schweiz – dies sind rund eine Million Beschäftigte – profitieren.

Quellenangaben

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