Markus Eberhard Markus Eberhard 05.12.2018 | Allgemein

Aufstockung des Grenzwachtkorps gemäss dem Willen des Parlaments um 44 Vollzeitstellen

Nun hat also das Parlament der Verstärkung des Grenzschutzes zugestimmt und die 44 zusätzlichen Stellen bewilligt. Aber ob sich überhaupt genügend Leute dafür finden lassen, ist fraglich. Denn angesichts der verschiedenen Leistungskürzungen der jüngsten Zeit erstaunt nicht, dass massive Probleme bei der Neurekrutierung von Grenzwächtern bestehen.
Ob das Projekt «DaziT» der Eidgenössischen Zollverwaltung hier nun Abhilfe schaffen kann, ist auch fraglich. Es sieht vor, in den kommenden Jahren die Zöllner und die Grenzwächter in einem einzigen Korps zusammenzuführen. Bis 2026 soll das Projekt abgeschlossen sein. Dank konsequenter Digitalisierung sollen zudem bis zu 20 Prozent der administrativen Arbeiten eingespart werden. «Wir gehen davon aus, dass wir damit etwa 300 Bürostellen freibekommen. Diese Mitarbeiter wollen wir dann umschulen und mit Sicherheitsaufgaben betrauen», sagte Bundesrat Maurer am Dienstag im Parlament. Diese Kräfte könnten dann für Grenzwachtaufgaben eingesetzt werden.