Markus Eberhard Markus Eberhard 14.05.2020 | Allgemein

Bildstrecke der NZZ zum Thema Begegnungen an der Grenze

Die NZZ beleuchtet immer wieder das Leben an der Grenze in Corona-Zeiten. Im neuesten Bericht zeigt sie Bilder von Liebespaaren an der Grenze, die getrennt leben wegen der geschlossenen Grenzen: Zäune, Betonblöcke oder Absperrbänder wurden von der Eidgenössischen Zollverwaltung an den Grenzen aufgestellt.
Es ist das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass die Schweiz ihre Grenzen geschlossen hat. Seit dem Grenzschliessungsentscheid vor 2 Monaten darf die Grenze nur noch mit Spezialbewilligung überquert werden – um zu arbeiten, oder wegen einer dringlichen Notwendigkeit. Doch die Liebe zählt zum Leidwesen von vielen binationalen Paaren leider nicht dazu. Das Staatssekretariat für Migration hat das entschieden und somit können sich Tausende unverheirateter Paare ohne Kinder während der Lockdown-Zeit nicht mehr treffen.
Allerdings gibt es einen Lichtblick, indem die Justizministerin Karin Keller-Sutter vor Kurzem bekanntgegeben hat, dass die Grenzen zu Österreich, Frankreich und Deutschland bald wieder für alle geöffnet werden sollen. Die Verwaltung und der Bundesrat seien interessiert, dass sich der Reiseverkehr möglichst schnell normalisiert. Auch an einer Lösung für binationale Paare ohne Trauschein werde gearbeitet. Die Justizministerin hofft, dass schon bis zum Wochenende feststeht, unter welchen Umständen sich Liebende wieder sehen dürfen.
Die NZZ hat sich vorher noch an die Deutsch-Schweizerische Grenze begeben und Bilder von Paaren gemacht, die sich an der Grenze treffen. Sehr eindrückliche, aber auch etwas traurige Impressionen, die einem nachdenklich stimmen!

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