Markus Eberhard Markus Eberhard 19.10.2018 | Allgemein, Export

Bundesrat versucht drastische EU-Zölle gegen Schweizer Stahlindustrie abzuwenden

Die Schweizer Stahlindustrie bekommt auch ihr Fett ab: Als US-Präsident Trump im Juli Schutzzölle auf Stahl und Aluminium einführte, reagierte die EU mit Gegenmassnahmen. Sie will verhindern, dass chinesischer Billigstahl, der nicht mehr in die USA geliefert werden kann, nach Europa umgeleitet wird. Darum legte die EU am 19. Juli ein globales Kontingent für Stahlimporte fest. Sobald dieses ausgeschöpft ist, kommt ein Schutzzoll von 25 Prozent zum Tragen.
Und obwohl die Schweiz mit dem Handelskrieg zwischen den Weltmächten USA, China und EU nichts zu tun hat, ist sie von den Massnahmen der EU nun besonders stark betroffen.

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