CEO einer Schweizer Produk­ti­ons­firma sieht keine Gefahr wegen des Freihandelsabkommens

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06.01.2019 von Markus Eberhard
Landkart, auf der CH und CN sowie JPN hervorgehoben sind und über denen wechselwirkend Pfeile aufeinander gerichtet sind

Es ist heutzutage relativ selten, dass sich Firmen-Verantwortliche nicht sofort in der Öffentlichkeit beklagen, wenn sie eine Verschlechterung ihrer Umfeldbedingungen erfahren. Der CEO von Oleificio Sabo, Herr Lorenzo Centonze, ist da eine positive Ausnahme. Die Firma Oleificio Sabo produziert hochwertige Öle in Horn (Kanton Thurgau) und muss wegen des im letzten Dezember abgeschlossenen Freihandelsabkommens mit Indonesien mit gewissen möglichen Marktnachteilen rechnen.
Doch anstatt über die nun noch billigeren Palmölimporte zu klagen, setzt die Firma konsequent auf hochwertige, gesunde Öle aus Raps. Zudem attestiert Herr Centonze dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, dass die vorgängig definierten „roten Linien“ eingehalten wurden und er keine signifikanten Mehrmengen an importiertem Palmöl sieht, kann er damit leben.

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