Markus Eberhard Markus Eberhard 21.03.2020 | Allgemein

    Das auch für Schweizer Importeure und Exporteure wichtige Tor zur Welt ist lädiert

    Der Hamburger Hafen gilt als wichtiges Tor zur Welt, denn er ist der grösste in Deutschland und der wichtigste im Handel mit China. Diese Bedeutung hat er auch für zahlreiche unserer Kunden, die via diesen Hafen ihre Güter aus Asien importieren oder dorthin exportieren.
    Nebst Hamburg sind auch die Häfen von Antwerpen, Rotterdam und Bremerhaven wichtig für die Schweizer Wirtschaft. Über die Schiene gelangen Produkte nach der Exportabwicklung aus der Schweiz in den hohen Norden, auf gleichem Weg Güter für die Importabwicklung aus dem Reich der Mitte in die Schweiz. Das gesamte Im- und Exportvolumen im Überseeverkehr der Schweiz wird mit ca. 370’000 TEU beziffert. „TEU“ (Twenty-foot Equivalent Unit) ist die Einheit für See-Container, wovon jeder mehr als 20 Tonnen Ladekapazität hat.
    Doch im Moment herrscht schon fast gespenstige Ruhe. Nur gerade ein Tanker aus Taiwan liegt zum Zeitpunkt des Besuchs des Journalisten an einem Mittwoch Mitte März am Hamburger Hafen vertäut. In maximal 48 Stunden wird dieser abgefertigt sein, bevor er seine vier bis sechs Wochen dauernde Rückreise nach Asien antritt. Normalerweise würden die Kräne im Hochbetrieb mehrere Container-Schiffe aus Asien im Akkord ent- und wieder beladen.
    Die zahlreichen Reedereien haben wegen der Corona-Krise Schiffe aus dem Verkehr zwischen Europa und Asien gezogen. Insgesamt 75 Hochseeschiffe, was ein gigantischer Ausfall ist angesichts der Last, die diese Giganten laden können. Allerdings haben sich schon vor der Corona-Krise Spuren im Handel gezeigt, doch jetzt ist diese Situation noch viel schlimmer.
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