Markus Eberhard Markus Eberhard 09.12.2018 | Allgemein

Eindrücklicher Bericht von Dover für den Falle eines Hard-Brexits

Wie eng die Wirtschaft des Königreichs mit der im Rest Europas verflochten ist, zeigt sich nirgendwo besser als im Port of Dover. Der Hafen ist die Lebensader, die Grossbritannien mit dem Festland verbindet. Die Lastwagen bringen Zulieferteile auch von Schweizer Exporteuren in Fabriken, die oft bloss Vorräte für wenige Produktionsstunden lagern. Just-in-time-Fertigung heisst dieses Prinzip. Oder sie bringen Obst und Gemüse, Bier und Wein für die Supermärkte.
Falls sich die Briten in Kürze nicht mit der EU einigen können, würde die vereinbarte Übergangsphase wegfallen, in der sich für Firmen und Bürger fast nichts ändern soll. Stattdessen würden Zölle eingeführt, Grenzbeamte müssten Laster überprüfen. An den Häfen drohten Chaos und Staus. Fabriken würden die Zulieferteile ausgehen, Supermärkte könnten Regale nicht wieder auffüllen.

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