Einfüh­rung des Pensions­al­ters 65 für Grenzwächter der Eidgenös­si­schen Zollverwaltung

Allgemein
12.11.2019 von Markus Eberhard
ein Bild des Gebäudes der Eidgenössischen Zollverwaltung der Schweiz

Der Bundesrat hat entschieden, das Rentenalter für Berufsmilitärs und Grenzwächter der Eidgenössischen Zollverwaltung von bisher 60 Jahren auf 65 (für Männer, 64 für Frauen) zu erhöhen. Allerdings nimmt der dabei so viel Rücksicht auf die Betroffenen, dass sich die Reform in den nächsten 20 Jahren finanziell kaum lohnt.
Mit dem Entscheid beendet der Bundesrat die Praxis, dass diese beiden Berufsgruppen mit 60 Jahren in Pension gehen – bei voller Rente. Der Bund als Arbeitgeber bezahlte ihnen bis 65 die volle Überbrückungsrente. Dasselbe galt auch für die Instruktoren der Armee und weitere Berufsmilitärs.
Der Bundesrat hat schon 2017 im Grundsatz entschieden, dass neu auch an der Grenze und in den Kasernen das «normale» Rentenalter gelten soll. Umgesetzt wird dieser Entscheid aber erst jetzt. Laut dem Personalamt sind insgesamt etwa 4000 Militärangehörige und Grenzwächter betroffen.

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