Markus Eberhard Markus Eberhard 01.02.2019 | Allgemein

Financier Urs E. Schwarzenbach unterliegt im Streit gegen die Eidg. Zollverwaltung

Über der schon seit längerer schwelenden Affäre (wir hatten in den Newsbeiträgen vom 13.06.2018, 08.07.2018 und 06.10.2018 davon berichtet) zwischen dem Financier und Hotelbesitzer Urs E. Schwarzenbach und der Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) hat das Bundesverwaltungsgericht in einem wegweisenden Entscheid vom 23. Januar 2019 über weite Strecken das Ergebnis der Ermittlungen der Zollfahnder bestätigt.
Der Verteidiger von Urs E. Schwarzenbach hat die Vorwürfe der Zollfahnder stets als abstrus abgetan. Mit Gutachten wollte er zudem beweisen, dass die Zollverwaltung in seinem Fall gar nicht zuständig sei. Mit dem nun vorliegenden Entscheid hat das Bundesverwaltungsgericht bestätigt, dass Schwarzenbach für seine Kunstschätze mit einer Galerie ein eigentliches Steuerumgehungskonstrukt aufgebaut habe.
Zu beurteilen hatten die Richter unter anderem eine Verfügung der Zollkreisdirektion Schaffhausen vom August 2015. Sie verlangte von Schwarzenbach die Nachzahlung der Mehrwertsteuer für 86 Kunstwerke.

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