Markus Eberhard Markus Eberhard 21.02.2019 | Allgemein

    Komitee von Exportunternehmern fordert besseres Rahmenabkommen mit der EU

    Das kürzlich gegründete Komitee besteht aus Familienunternehmern und wurde von Hans-Jörg Bertschi gegründet. Er ist Verwaltungsratspräsident der Bertschi Group, einem weltweit operierenden Logistikunternehmen aus dem aargauischen Dürrenäsch. Gemäss ihm braucht die Schweiz ein besseres Rahmenabkommen. Um den bilateralen Weg in die Zukunft zu führen, könne ein institutionelles Abkommen mit der EU zwar sinnvoll sein, aber nur, wenn dabei die Interessen der Schweiz hinreichend miteinbezogen würden. Dies sei beim vorliegenden Vertragstext nicht der Fall.
    In seinem Komitee sind weitere mittlere bis grosse exportorientierte Familienunternehmen dabei, die oft auch Kunden von uns sind, wie zum Beispiel:

    • Otto Suhner, Verwaltungsratspräsident des Maschinen- und Werkzeugherstellers Suhner und der Kabelwerke Brugg
    • Hans-Martin Schneeberger, Präsident des gleichnamigen Maschinenbauers aus dem bernischen Roggwil,
    • Hans-Peter Zehnder vom börsenkotierten Heizungshersteller Zehnder Group
    • Beat Schelling, Verwaltungsratspräsident des gleichnamigen Verpackungsherstellers in Rupperswil

    Bertschi fordert Nachverhandlungen mit der EU. Und dies am besten erst nach dem Brexit und nach den Wahlen zum Europäischen Parlament von Ende Mai, da er der Meinung ist, dass dann in der EU ein neues Kapitel aufgeschlagen werde. Er lobt den Bundesrat, dass er auf die Unterzeichnung des Abkommens verzichtet und es ohne Empfehlung in eine innenpolitische Debatte geschickt habe. Damit stellt sich das Komitee auch dediziert gegen die grossen Wirtschaftsdachverbände Economiesuisse und des Verbandes der Metall-, Elektro- und Maschinenindustrie, Swissmem.