Markus Eberhard Markus Eberhard 09.11.2019 | Allgemein

NZZ-Kolumne: Statt für gleich lange Spiesse sollten sich Schweizer Unternehmen für Freihandel einsetzen

In der NZZ ist eine Kolumne von Gerhard Schwarz erschienen. Er war Direktor des Think-Tanks Avenir Suisse und zuvor Leiter der NZZ-Wirtschaftsredaktion. Seine aktuelle Kolumne handelt vom Thema der “gleich langen Spiesse”, das seit einiger Zeit viel Raum einnimmt.
Schwarz erinnert den Leser daran, dass die Schweiz ihren Aufstieg zu einem der reichsten Länder des Globus wesentlich der Tatsache verdankt, dass ihre Unternehmen sehr früh fast in die ganze Welt exportierten, ohne gleich lange Spiesse. So mussten sie hohe Zölle überwinden, später – und bis heute – nichttarifäre Handelshemmnisse. Doch dafür profitierten Schweizer Unternehmen von einer klugen Politik zu Hause, von niedrigeren Steuern, von einem liberalen Arbeitsmarkt, von einem offenen Kapitalmarkt, vom Schutz geistigen Eigentums, von einer stabilen Währung, um nur einige wenige Faktoren zu nennen.
Er meint, dass die Schweizer Unternehmer und Manager gut beraten wären, setzten sie weiterhin statt auf gleich lange Spiesse, auf den Wettbewerb der Standorte.

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