Sommer­gruss des Chefs der Eidgenös­si­schen Zollver­wal­tung versetzt Mitarbei­tende in Aufruhr

Allgemein
04.08.2019 von Markus Eberhard
ein Bild des Gebäudes der Eidgenössischen Zollverwaltung der Schweiz

Der Sommergruss von Christian Bock, Chef des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) (ehemals Eidgenössische Zollverwaltung), kommt nicht bei allen gut an. Wenn er zum Beispiel schreibt, er wünsche sich mehr Vorgesetzte, die nicht in ihren Büros sitzen, sondern mit den Mitarbeitern draussen Dienst leisten – in der Nacht und am Wochenende, bei Kälte und Regen – dann hören einige den Vorwurf heraus, dass die eigenen Leute vielleicht etwas faul seien. Der Chef wünschte zudem «meh Dräck» (mehr Dreck). Ansonsten schöne Ferien und eine ruhige Sommerzeit.

Mit der Ruhe ist es nun allerdings vorbei, da viele Mitarbeiter düpiert sind. Der “Sommergruss” trifft auf Mitarbeitende, die sowieso schon in Aufruhr sind. Einerseits wegen der Fusion des Grenzschutzes mit den Zollbeamten und der künftigen Bewaffnung aller, andererseits wegen des Megaprojektes DaziT, das die Zollbehörde vollständig digitalisieren soll. Seit Bekanntgabe des Projekts bangen viele um ihren Job.

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