Trotz DaziT: Mensch­liche Erfahrung wird an der Grenze unerläss­lich bleiben

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13.04.2019 von Markus Eberhard
Weltkarte, bei der über der Schweiz ein Wappen mit der Schweizer Flagge zu sehen ist

Vor drei Tagen haben wir vom Bundesratsentscheid im Zuge von DaziT berichtet, wonach Zollbeamte und Grenzwächter den gleichen Job haben werden. Diese Berufe werden sich wegen der Digitalisierung und des Transformationsprojekts DaziT stark verändern.

Die Eidgenössische Zollverwaltung hat deshalb Interessierte an das Autobahnzollamt Basel/Weil am Rhein eingeladen, wo stets rege Aktivität herrscht. Dieser Übergang ist doch zusammen mit Genf und Chiasso einer der wichtigsten Eintrittspunkte für die 25’000 Lastwagen und mehr als zwei Millionen Personen, die täglich die Grenze überqueren.

Neue Technologien werden die Grenzkontrolle vor bisher unbekannte Herausforderungen stellen. Direktor Christian Bock sagte den Anwesenden vor Ort, dass die Zollverwaltung sich auf Drohnen, selbstfahrende Autos und eine Zunahme der Lastwageneinfuhren vorbereiten müsse. Die Arbeit der Zollbeamten werde zwar durch DaziT rationalisiert, doch werde menschliche Erfahrung unerlässlich bleiben.

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