Wegen noch immer fehlendem Rahmen­ab­kommen: Schweizer Firma verschiebt Produk­tion in die EU

Allgemein, Export
01.12.2019 von Markus Eberhard

Das Rahmenabkommen zwischen der EU und der Schweiz war schon mehrmals Thema in unserer News-Sektion, so z.B. im Artikel Medtech-Branche stellt sich auf Scheitern des Rahmenabkommens ein – und trifft Vorkehrungen. Nun ist ein erster Fall bekannt geworden von einer Schweizer Firma, die konkrete Vorkehrungen trifft.
Und zwar von der Firma Wernli AG mit Sitz im aargauischen Rothrist, die vor Kurzem die Verlagerung von 25 Arbeitsplätzen nach Ungarn angekündigt hat. Die Hälfte der Belegschaft ist betroffen. Der CEO der Firma, Felix Schönle, sagt gegenüber dem Oltener Tagblatt frustriert: «Zehn Jahre habe ich dafür gekämpft, die Produktion in der Schweiz zu halten. Nun müssen wir einen grossen Teil trotzdem verlagern.»
Schuld sei nicht der harte Franken oder die Konjunktur, sondern das fehlende Rahmenabkommen mit der EU, sagt er.

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