Zeitfenster für Verhand­lungen mit den USA über ein Freihan­dels­ab­kommen weiterhin offen

Allgemein, Export
15.01.2019 von Markus Eberhard
Landkart, auf der CH und CN sowie JPN hervorgehoben sind und über denen wechselwirkend Pfeile aufeinander gerichtet sind

Die NZZ stellt Überlegungen an zu den derzeitigen Möglichkeiten, mit den USA noch ein Freihandelsabkommen zu verhandeln. Dies, nachdem Anfang 2006 der erste Versuch nach wenigen Monaten abgebrochen wurde. Hauptursache war damals die Bedingung der USA, dass auch für landwirtschaftliche Produkte die Zollschranken fallen sollten. Unter dem Druck der Bauernlobby knickte der Bundesrat ein.
Nun, dreizehn Jahre später, scheint zwischen den beiden Ländern wiederum so etwas wie Tauwetter zu herrschen. Nachdem der Ständerat grünes Licht für Gespräche über ein Freihandelsabkommen oder zumindest ein Präferenzabkommen erteilt hat, laufen die Vorabklärungen mit den Amerikanern auf Hochtouren. Doch die explorativen Gespräche gestalten sich offenbar schwierig. Dass der US-Präsident den diesjährigen Besuch des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos abgesagt hat, ist für die Schweiz ein weiterer Rückschlag.
Bereits Anfang Dezember 2018 scheiterte der Plan über ein Freihandelsabkommen mit den USA des damaligen Wirtschaftsministers Johann Schneider-Ammann, beim Besuch in Washington den US-Chefunterhändler Robert Lighthizer zu treffen. Stattdessen musste er sich mit dessen Stellvertreter begnügen.

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