Zollstreit treibt US-Firmen in die Grauzone durch «tariff engineering»

Allgemein, Compliance
25.05.2019 von Markus Eberhard

Die von der US-Regierung verabschiedeten Zölle für Importe aus China zeigen erste Auswirkungen. So rühmte sich beispielsweise der Cisco-Chef Chuck Robbins anlässlich der Präsentation der letzten Quartalszahlen: «Als wir gesehen haben, dass die Zölle auf 25 Prozent steigen würden, haben wir sofort gehandelt und getan, was zu tun war.» Cisco hat ihre Zulieferkette in Asien umgehend umgestellt und versendet ihre Produkte nicht mehr aus China.
Was Cisco gemacht hat, versuchen immer mehr auch andere Firmen. Dabei wird auch eine Grauzone des «tariff engineering» – des Frisierens der Zölle – ausgekundschaftet. Allerdings können nicht alle Amerikanischen Firmen ihre Ketten so leicht wie die weltweit tätige und vernetzte Cisco umstellen. Um so die Strafzölle für Firmen und Konsumenten in den USA zu umgehen.

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