Avenir suisse mahnt Freihan­dels­ab­kommen zu priorisieren

Compliance, Export
31.01.2019 von Markus Eberhard

Avenir Suisse ist eine Stiftung und erarbeitet als Think-Tank marktwirtschaftliche, liberale und wissenschaftlich fundierte Ideen für die Zukunft der Schweiz. Gegründet wurde sie im Sommer 2000 von 14 Konzernunternehmen wie ABB, Nestlé, Novartis, Roche und den beiden Grossbanken.
Deshalb stehen vor allem wirtschaftspolitische Themen auf der Liste und dazu gehören unter anderem die Freihandelsabkommen. In ihrem neuesten Beitrag kommt Avenir Suisse zum Schluss, dass es für die Schweizer Handelsdiplomaten zusehends schwieriger wird, Freihandelsabkommen (FHA) – heute oft auch “umfassende Handels- und Wirtschaftsabkommen” genannt – abzuschliessen, da diese viel mehr als den Warenaustausch betreffen. Gemäss den Autoren bräuchten sie die Möglichkeit, Zugeständnisse im Agrarbereich zu machen bzw. den Marktzugang für Agrarprodukte zu ermöglichen. Gleichzeitig würde die Lage für die Schweiz aufgrund des international steigenden Protektionismus schwieriger.
Avenir mahnt, Priorität in den Verhandlungen über ein FHA Ländern einzuberaumen, mit denen die Schweiz bereits über einen regen und wachsenden Austausch verfügt. Dazu gibt es im Artikel eine interessante Grafik, welche die Löcher darstellt.

Quellenangaben

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