Fenster für Verhand­lungen über ein Freihan­dels­ab­kommen mit den USA geht bald wieder zu

Compliance
10.12.2019 von Markus Eberhard
Landkart, auf der CH und CN sowie JPN hervorgehoben sind und über denen wechselwirkend Pfeile aufeinander gerichtet sind

Nach guten Kontakten in diesem Jahr, ist das Thema eines Freihandelsabkommens zwischen den USA und der Schweiz nicht wirklich weitergekommen. Und nun besteht die Gefahr, dass sich dieses Zeitfenster bald wieder schliesst wegen der nun zusehends in den Fokus rückenden amerikanischen Präsidentschaftswahl.
Die Hoffnungen sind nun, dass der US-Präsident im Januar 2020 wie geplant nach Graubünden reist, und es dort zumindest zu einem kurzen Treffen mit einer Delegation des Bundesrats kommen wird. Im besten Fall könnte Trump diesem Vorhaben in Davos den nötigen Schub verleihen.
Denn nach wie vor führen Bern und Washington lediglich exploratorische Gespräche. Im Oktober traf der Wirtschaftsminister Guy Parmelin am Rande eines Treffens der Weltbank den US-Handelsminister Wilbur Ross. Unlängst weilte zudem die Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch für Gespräche in Washington ohne ersichtliche weitere Fortschritte.

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