Martin Naville, Direktor der Handels­kammer Schweiz-USA, plädiert für Freihan­dels­ab­kommen mit den USA

Compliance
03.12.2019 von Markus Eberhard
Landkart, auf der CH und CN sowie JPN hervorgehoben sind und über denen wechselwirkend Pfeile aufeinander gerichtet sind

Wir haben bereits berichtet “USA sind neuerdings wichtigster Schweizer Exportmarkt und verweisen Deutschland auf Platz 2“. Nun sagt Martin Naville, Direktor der Handelskammer Schweiz-USA, dass dies nicht nur ein einzelner Ausrutscher war, sondern dass die USA in ein bis zwei Jahren Deutschland als Exportland dauerhaft überholen würden.
Die jüngste Entwicklung werde sich fortsetzen, denn in Europa dürfte die Lage wegen des Brexit schwieriger werden und speziell in Deutschland lahme der Wirtschaftsmotor. Entsprechend dieser Aussage hält er es für «extrem wichtig», dass die Schweiz und die USA ein Freihandelsabkommen abschliessen. Das würde der Schweiz auch mehr Stabilität bringen, sagte Naville: «Wir haben nämlich aktuell kein passendes Instrument, um uns gegen Zölle zu wehren.»
Ausserdem würde die Schweiz dann nicht gegenüber anderen Ländern diskriminiert werden, die bereits ein Freihandelsabkommen mit den USA haben. «Und wir können letztendlich mehr Geschäfte machen», meinte Naville.
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Quellenangaben

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