Markus Eberhard Markus Eberhard 12.08.2020 | Export

    Bundesrat trifft Vertreter der Schweizer Exportwirtschaft zu Corona-bedingten Gesprächen

    Wie sehr deutlich in unseren Aussenhandelsstatistiken abzulesen, hat die Schweizerische Exportwirtschaft im zweiten Quartal 2020 wegen der Corona-Pandemie stark gelitten. Am 11. August hat Bundesrat Guy Parmelin deshalb Vertreter der Exportwirtschaft zu einem „Runden Tisch“ eingeladen.
    Gemeinsam mit den Vertretern wurden die bestehenden Herausforderungen und notwendigen Schritte für eine beschleunigte Erholung von Schweizer Exporten besprochen. Denn die Exporte in ausländische Märkte sind für die Schweizer Wirtschaft und damit den Wohlstand in unserem Land äusserst wichtig. Im zweiten Quartal 2020 wies der schweizerische Aussenhandel einen historischen Rückgang aus, in dem alle Exportsparten ein Minus verzeichneten. Trotz einigen Lichtblicken und einem leichten Aufwärtstrend im Juni bleiben die zukünftigen Herausforderungen und Unsicherheiten für die Schweizer Exporteure weiterhin gross.
    Am Runden Tisch nahmen folgende Vertreter teil:

    • Diverse Wirtschaftsverbände und Handelskammern
    • Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
    • Switzerland Global Enterprise (S-GE)
    • Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI mit ihrem Netzwerk Swissnex
    • Präsenz Schweiz (PRS, EDA)
    • Schweizerische Exportrisikoversicherung SERV

    Eines der Hauptthemen stellten dabei die krisenbedingten Massnahmen und Tätigkeiten von S-GE, der SERV, PRS und des Swissnex-Netzwerks dar.

    Gemeinsam wurden die notwendigen Schritte für ein rasches Wiedererstarken der schweizerischen Exporte eruiert. Der Bund und die Wirtschaft wollen auch künftig eng zusammenarbeiten, um möglichst gute Voraussetzungen für eine rasche Erholung des schweizerischen Aussenhandels zu schaffen. Konkrete Ergebnisse und Massnahmen sind uns allerdings keine bekannt.