Hersteller von Medizin­pro­dukten befürchten massive Einbussen wegen Stillstand bei Verhand­lungen mit EU

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13.11.2019 von Markus Eberhard

Um das institutionelle Abkommen (“InstA”) ist es ruhig geworden in den letzten Monaten. Die Wahlen in der Schweiz und die Neubesetzung der EU-Kommission haben die vom Bundesrat verlangten Klärungen blockiert.
Bisher sind die Befürchtungen, es könnte zu einem Kollaps kommen, nicht eingetreten und alles scheint wie normal zu laufen. Doch eine Branche zittert vor nächstem Jahr: Die Medizinprodukte-Branche.
Bevor der Bundesrat das institutionelle Abkommen unterschrieben hat, will die EU weder neue bilaterale Abkommen mit der Schweiz abschliessen noch die bestehenden aktualisieren.
Wegen einer neuen EU-Regulierung zur Stärkung der Patientensicherheit, die am 25. Mai 2020 umgesetzt wird, drohen den Schweizer Medizinprodukte-Herstellern nun aber grosse Probleme, wenn der Status quo so aufrecht erhalten wird. Schweizer Hersteller könnten ihre Produkte wie Verbandsmaterial, Diagnosegeräte oder Implantate nur noch über einen Bevollmächtigten in die EU exportieren.

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