Milchver­ar­bei­terin Emmi präsen­tiert starke Zahlen vor allem dank steigenden Exporten

Export
02.03.2019 von Markus Eberhard

Grund zum Jubeln gab es diese Woche in der Innerschweiz: Die bedeutendste Schweizer Milchverarbeiterin Emmi legt starke Zahlen vor und wächst weiter. Insbesondere in den unter «Americas» zusammengefassten Zielmärkten.
Diese Division umfasst die Länder USA, Kanada Chile, Spanien, Frankreich und Tunesien – und generierte 2018 erstmals mehr als 1 Milliarde Umsatz, organisch ein Plus von 5,6 Prozent. Der Emmi-CEO Urs Riedener führte den Zuwachs an der Bilanzmedienkonferenz auf zwei grundsätzlich verschiedene Quellen zurück. Zum einen auf den zunehmenden Absatz von lokal hergestellten Produkten. Zum anderen auf steigende Ausfuhren und deren Exportabwicklung aus der Schweiz.
Über alle Divisionen wurden letztes Jahr 5 Prozent mehr Käse exportiert, wobei allen voran die Sorte Le Gruyère dafür hauptverantwortlich ist. Sie scheint den Geschmack der US-Amerikaner getroffen zu haben und Emmi könnte eigentlich noch viel mehr Gruyère exportieren. Nur unterliegt der Käse derzeit Handelsquoten zwischen der Schweiz und den USA. Ein Freihandelsabkommen mit den USA wäre für den US-Export demnach zuträglich, meinte der CEO.

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