Sallmann-Textil­gruppe will mit ISA bodywear im Export wachsen

Dazu werden Investitionen in neue Maschinen und das Label «Swiss Made» getätigt

Export
22.12.2021 von Markus Eberhard
Lkw, der aus der Schweiz nach Deutschland fährt an der Zollgrenze

Die Textilindustrie gehört bekanntlich zu den Gewinnern der beschlossenen Abschaffung der Zölle / Zollabgaben auf Industrieprodukte («Industriezölle»). Dazu gehören auch Textilprodukte und dieser Entscheid hat eventuell dazu beigetragen, dass die Sallmann-Textilgruppe aus Amriswil massive Investitionen an ihrem Schweizer Standort vornehmen will und so das begehrte Label «Swiss made» auf zahlreichen Produkten anbringen kann.

Mit markanten Maschineninvestitionen, vereinfachten Lieferketten und einheimischer Qualitätsproduktion will die Gruppe im Exportgeschäft weiter wachsen. Der Anteil der Exporte beläuft sich aktuell auf acht Umsatzprozente. Erklärtes Ziel ist es, die Sallmann-Marke ISA bodywear international zu etablieren und vor allem mit Premium-Produkten neue Absatzmärkte an ausgewählten, strategisch attraktiven Orten, zu gewinnen.

Wie der Co-CEO Christian Sallmann ausführt, wird die Firma, die als letzte Wäscheherstellerin eine eigene Strickerei hat, die Qualität ihrer Stoffe von Anfang an in die Hand nehmen und die DNA der Produkte unter Kontrolle haben. Die neuen Maschinen ermöglichen es Sallmann insbesondere, gewisse Produktlinien höher zu positionieren. Voraussetzung dafür ist das Label Swiss Made, das vermehrt in den Vordergrund rücken soll und so die Exportstrategie vorantreiben soll.

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Quellenangaben

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