Swissmem fordert bessere Rahmenbedingungen

Mehr Freihandelsabkommen und weniger Zölle

Export, Import
27.05.2020 von Markus Eberhard
Landkarte, auf der die Schweiz und China sowie Japan hervorgehoben sind und über denen wechselwirkend Pfeile aufeinander gerichtet sind

Der Verband der Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie Swissmem fordert für die MEM-Industrie umgehend verbesserte Rahmenbedingungen infolge der Coronakrise. Dazu gehören unter anderem auch mehr Freihandelsabkommen mit weiteren Ländern sowie die Aufhebung der Zölle / Zollabgaben auf Industriegüter.

Swissmem argumentiert damit, dass die Coronakrise die stark exportorientierte MEM-Industrie erst im weiteren Verlauf des Jahres voll treffen wird. Dabei erwarten jetzt schon drei Viertel der Firmen für das Jahr 2020 einen Verlust oder ungenügende Margen, was für diese Unternehmen eine kurz- und mittelfristig existenzbedrohende Situation sei. Nur bessere Rahmenbedingungen, welche die Wettbewerbsfähigkeit der MEM-Branche verbessert, würden aus der Krise führen. Der Verband fordert deshalb:

  • die Aufhebung der Industriezölle
  • die Verbesserung des weltweiten Marktzuganges für die Exportindustrie mittels weiterer Freihandelsabkommen
  • die Stützung der Innovationstätigkeit in den Firmen
  • einen besseren Rahmen für die Digitalisierung sowie
  • das Nutzen der Spielräume im öffentlichen Beschaffungswesen durch die öffentliche Hand

Für die ersten beiden Punkte haben wir jetzt schon entsprechende Angebote, mit denen wir interessierte firmen unterstützen können: Mittels der Zollkosten-Analyse finden wir für Sie heraus, ob Sie die korrekten (d.h. nicht zu wenig und nicht zu viel) Zölle bezahlen im Import und im Seminar & Webinar Präferenzieller Warenursprung gehen wir im Detail auf die Vorteile von Freihandelsabkommen ein.

Quellenangaben

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