Unsicher­heit in Hongkong wirkt sich negativ auf Schweizer Uhrenbranche aus

Export
26.09.2019 von Markus Eberhard

Die Unruhen in Hongkong treffen die Schweizer Uhrenhersteller, weil diese Stadt der wichtigste Exportmarkt für sie ist in Asien. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres exportierten Swatch und Co. Uhren im Gesamtwert von 12,6 Milliarden Franken, davon allein Waren im Wert von 1,7 Milliarden Franken Richtung Hongkong.
Der Wert der exportierten Uhren schrumpfte im Juni 2019 (198,4 Millionen Franken) im Vergleich zum gleichen Monat im Vorjahr um mehr als 25 %. So berichtet zum Beispiel einer unserer Kunden aus der Uhrenbranche, die Firma Titoni AG aus Grenchen, dass Uhren im Segment zwischen 300 bis 2’000 Franken immer weniger gekauft werden. Der CEO, Daniel Schluep, war Anfang September auf Geschäftsreise in Asien. Er flog aber nicht an die Messe in Hongkong, sondern besuchte die Länder Singapur, Malaysia und Thailand. Schluep gab danach zu Protokoll, dass es momentan schwierig sei und er nicht mit einer schnellen Besserung rechne.

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