Zahl der ins Ausland exportierten Schweizer Uhren ist weiterhin rückläufig

Export
21.12.2019 von Markus Eberhard

Die Zahl der ins Ausland exportierten Schweizer Uhren ist seit einigen Jahren rückläufig. Als wichtigster Grund dafür zählt die wachsende Konkurrenz von Smartwatches.
Insgesamt gehen die Stückzahlen bei den hiesigen Uhrenexporten auch im 2019 zurück: Von Januar bis November 2019 sind im Vergleich zum Vorjahr mit 18.9 Millionen Stück 13 Prozent weniger Schweizer Armbanduhren ins Ausland verschifft worden.
Dass das Exportvolumen in Franken in derselben Periode dennoch um 2.2 Prozent auf knapp 19 Milliarden angestiegen ist, verdankt die Industrie der weltweit guten Nachfrage nach Luxusuhren. Der Rückgang der Stückzahlen bei allen anderen macht nebst den Herstellern auch den Zulieferfirmen zu schaffen, zu denen auch einige unserer Kunden gehören. Zahlreiche Subunternehmen hätten bereits Kurzarbeit einführen müssen, sagte Jean-Daniel Pasche, Präsident des Schweizerischen Uhrenverbandes (FH) im Gespräch.

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