Bericht von der Kontrolle von Import­sen­dungen durch die Eidgenös­si­sche Zollver­wal­tung in Zürich-Mülligen

Import
31.10.2019 von Markus Eberhard
ein Bild des Gebäudes der Eidgenössischen Zollverwaltung der Schweiz

Das SRF hat eine Sendung aus dem Briefzentrum Zürich-Mülligen aufgezeichnet, wo täglich rund 130’000 Brief- und Paketsendungen aus aller Welt durchlaufen und durch Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung kontrolliert werden.
Vormittags wird die Ware aus Fernost verarbeitet, die hauptsächlich aus Online-Shops stammt. Die Aufgabe der Mitarbeitenden der EZV ist es, aus der Flut von Briefen und Paketen jene mit illegalen Medikamenten herauszufischen. Dabei helfen Erfahrung und Intuition: Die Verpackung spielt oft eine Rolle, dann auch die Deklaration. Manchmal weckt der Absender Interesse, mal der Importeur – und manchmal lohnt es sich, ein Paket etwas zu schütteln und hinzuhören, ob der Inhalt tatsächlich dem Deklarierten entsprechen kann.
Nicht jede Stichprobe bringt einen Treffer, aber die Quote ist beachtlich. Unbekannte und verdächtige Arzneimittel werden für weitere Abklärungen an Swissmedic, die Schweizerische Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel, geschickt.

Quellenangaben

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