Markus Eberhard Markus Eberhard 03.05.2020 | Import

Verheerende Absatzzahlen für den April 2020 des Importeurverbands Auto-Schweiz

Wie schon im Newsbeitrag Schweizer Automobilzulieferer fürchten um ihre Exporte erwähnt, durchlebt die Automobilindustrie aus verschiedenen Gründen zurzeit eine schwere Krise. Diese manifestiert sich auch in katastrophalen Absatzzahlen. So berichtet der Importeurverband Auto-Schweiz von Absatzrückgängen im Neuwagenmarkt von 40 % im März und einem von 67 % im April!
Im Interview mit dem Blick nimmt François Launaz, Präsident des Importeurverbands Auto-Schweiz, dazu Stellung. Er hatte schon ein grosses Minus erwartet, aber der April hat seine schlimmsten Befürchtungen noch übertroffen. Nun hofft er für die Zeit nach der Krise auf eine positive Grundstimmung und ein Entgegenkommen des Bundes bei den CO2-Grenzwerten. Seine Rechnung ist einfach: Mit jedem Tag im Lockdown verlieren die Mitglieder des Importeurverbands 800 Fahrzeuge, die nicht verkauft werden.
Er verweist im Interview auch darauf, dass die Autobranche insgesamt, also inklusive der im obigen Artikel erwähnten Zulieferer, 225’000 Arbeitsplätze hat, und 13 Prozent des Bruttoinlandprodukts erbringt. Allein die Ems-Chemie mache 80 Prozent ihres Umsatzes mit der Autoindustrie und dazu kämen die zahlreichen Zulieferer.
Umso wichtiger ist in diesen Zeiten, dass Importeure nicht Geld verschenken wegen verrechneter Zölle, die sie eigentlich nicht bezahlen müssten. In einer Zollkosten-Analyse finden wir unter anderem für Sie heraus, ob Sie auch zuviel bezahlen und was Sie sonst noch optimieren könnten.