Markus Eberhard Markus Eberhard 09.11.2018 | Import

Wegen Falschverzollung von Pferden drohen 16'000 Franken Busse

Herr G. war ein Pferdenarr und Präsident des Züricher Rennvereins. Er importierte unter anderem zwei Pferde aus dem Ausland, welche er gemäss Anklage der Eidgenössichen Zollverwaltung nicht richtig deklarierte. Dadurch seien dem Staat weniger Mehrwertsteuern und Zollabgaben abgeführt worden als notwendig und der Zoll sieht den Tatbestand der Hinterziehung von Abgaben als erfüllt an.

In ersten Fall meldete Herr G. bei der Einfuhr per Fax an die Sachbearbeiter des Autobahnzollamts Basel/Weil, dass der Kaufvertrag gar nicht zustande gekommen sei. Beim zweiten Import soll das im Mai 2009 für 250’000 Euro gekaufte Pferd lediglich für 20’000 Franken angemeldet worden sein.

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