Nichtpräferenzieller Warenursprung:
EU-Anforderungen verstehen und im Unternehmen umsetzen
Ab dem 1. März 2027 müssen bei der Einfuhr in die EU neue Anforderungen an die Angabe des nichtpräferenziellen Warenursprungs beachtet werden. Für Schweizer Unternehmen, die Waren in die EU liefern, bedeutet dies zusätzlichen Abklärungs- und Handlungsbedarf. Denn der nichtpräferenzielle Ursprung muss nach den geltenden EU-Regeln ermittelt werden und kann vom bereits bekannten Präferenzursprung abweichen.
Unternehmen müssen für ihre betroffenen Produkte nachvollziehen können, welches Ursprungsland nach EU-Recht massgebend ist, auf welche Informationen sich diese Beurteilung stützt und wie die Ergebnisse zuverlässig in den betrieblichen Abläufen abgebildet werden.
- Hintergründe zur neuen Anforderung lesen Sie in unserem Beitrag «Nichtpräferenzieller Ursprung: Neue EU-Regeln ab März 2027».
Von der Ursprungsbestimmung bis zum ERP-System
In diesem zweistündigen Webinar vermitteln wir Ihnen die rechtlichen Grundlagen und vertiefen die praktische Anwendung der nichtpräferenziellen Ursprungsregeln gemäss Unionszollkodex. Sie lernen, wie zwischen verschiedenen Ursprungsarten unterschieden wird, welche Kriterien bei der Ursprungsbestimmung relevant sind und weshalb Produktionsprozesse, Vormaterialien und Lieferanteninformationen für die Beurteilung entscheidend sein können.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Umsetzung im Unternehmen: Welche Daten müssen erhoben werden? Wie gehen Sie bei Handelswaren und komplexen Lieferketten vor? Welche Anforderungen ergeben sich für Artikelstammdaten, ERP-Systeme, Exportdokumente und die Zusammenarbeit mit EU-Kunden?
Anhand praxisorientierter Beispiele und konkreter Fragestellungen zeigen wir auf, wie Unternehmen die erforderlichen Ursprungsinformationen systematisch ermitteln, dokumentieren, verwalten und kommunizieren können. Sie erhalten damit eine fundierte Grundlage, um den eigenen Handlungsbedarf zu beurteilen, bestehende Prozesse gezielt zu überprüfen und die Umsetzung der neuen Anforderungen strukturiert vorzubereiten.
- Unsere Empfehlung: Weisen Sie den nichtpräferenziellen Ursprung bereits auf der Rechnung aus. Die Exportrechnung dient häufig als Grundlage für die Einfuhrverzollung, so vermeiden Sie Rückfragen Ihrer EU-Kunden. Im Webinar zeigen wir, welche Stammdaten Sie dafür brauchen.
Nächste Termine
| Datum | Referent | Ort/Online | Hotel-Info | Belegung | |||||||
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Mi., 02. Dez. 2026
10.00 -12.00 Uhr |
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Plätze frei | Platz sichern! | |||||||
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Di., 08. Dez. 2026
14.00 -16.00 Uhr |
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Plätze frei | Platz sichern! | |||||||
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Di., 15. Dez. 2026
10.00 -12.00 Uhr |
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Plätze frei | Platz sichern! | |||||||
| Keine passende Veranstaltung ist verfügbar. Verändern Sie die Filterung | |||||||||||
Seminar oder Webinar firmenintern?
Gerne können Sie dieses Kompakt-Webinar auch exklusiv für Ihr Unternehmen als Firmenveranstaltung buchen.
Alle Details zur Veranstaltung
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Die neue EU-Anforderung und ihre Auswirkungen
Welche Bedeutung hat die neue Deklarationsanforderung für Schweizer Exporteure?
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Ursprungsarten und rechtliche Grundlagen
Weshalb Präferenzursprungsnachweise oder bestehende Präferenzkalkulationen nicht automatisch als Grundlage für den nichtpräferenziellen Ursprung dienen
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Nichtpräferenziellen Ursprung korrekt bestimmen
Mit Praxisbeispielen zur Beurteilung unterschiedlicher Herstellungs- und Verarbeitungsszenarien
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Handelswaren und Lieferanteninformationen
Welche Angaben vom Lieferanten benötigt werden und welche Informationen für die Ursprungsbeurteilung fehlen können
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Ursprungsdaten systematisch verwalten
Dokumentation der Ursprungsbeurteilung und Nachvollziehbarkeit der Entscheidungsgrundlagen
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Ursprungsangaben kommunizieren und Umsetzung planen
Bereitstellung der Ursprungsdaten für EU-Kunden und Zollvertreter
- Handlungsbedarf einschätzen: Sie wissen, für welche Produkte Ihr Unternehmen ab dem 1. März 2027 Ursprungsangaben nach EU-Recht bereitstellen muss.
- Ursprungsarten unterscheiden: Sie erkennen, warum Präferenzursprung und nichtpräferenzieller Ursprung zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können.
- Lieferanten gezielt anfragen: Sie wissen, welche Angaben Sie von Ihren Lieferanten benötigen, insbesondere bei Handelswaren.
- Stammdaten vorbereiten: Sie kennen die Anforderungen an Artikelstammdaten, ERP-System und Exportdokumente.
- EU-Kunden verlässlich beliefern: Sie stellen Ursprungsdaten so bereit, dass Ihre EU-Kunden und Zollvertreter bei der Einfuhrverzollung weniger Rückfragen haben.
Sie werden nach diesem Kompakt-Webinar in der Lage sein:
- Ursprung bestimmen: den nichtpräferenziellen Ursprung nach Unionszollkodex für typische Herstellungs- und Verarbeitungsszenarien beurteilen
- Beurteilung dokumentieren: nachvollziehbar festhalten, auf welche Informationen sich Ihre Ursprungsbeurteilung stützt
- Umsetzung planen: die nächsten Schritte in Ihrem Unternehmen strukturiert vorbereiten
Dieses Kompakt-Webinar eignet sich für Mitarbeitende aus folgenden Bereichen:
- operative Zollabwicklung und Export
- Versand
- Einkauf
- Stammdatenpflege und ERP
- Verkaufsinnendienst
- Produktion
Für dieses Kompakt-Webinar benötigen Sie keine speziellen Voraussetzungen. Hilfreich sind Grundkenntnisse zum Warenursprung.
Als Webinar-Teilnehmer benötigen Sie:
- Einen Laptop / Computer mit Lautsprecher und einer stabilen Internetverbindung
- Idealerweise ein Headset oder eine Kopfhörer-Mikrofon-Kombination
- Je nach Vorliebe: Eine Kamera (nicht zwingend)
- Den Link für die Teilnahme mittels Microsoft Teams, den Sie von uns im Vorfeld mit einer Anleitung erhalten
Zollfachfrau mit eidg. FA, eidg. dipl. Speditionsfachfrau / Mitglied GL, Leiterin Zollberatung
Lea Derendinger ist seit 2014 bei der FineSolutions AG und freut sich, dass sie bei uns alle Aspekte ihrer langjährigen Praxiserfahrung vereinen kann. Durch ihre Tätigkeiten beim Zoll, bei Exporteuren und bei einem internationalen Logistikdienstleister versteht sie die Zusammenhänge der verschiedenen Aussenhandelsthemen.
- Zollberatung inkl. Unterstützung bei einer Zollprüfung
- Weiterbildung Zoll mit den Schwerpunkten Seminar & Webinar Tarifierung, Seminar & Webinar Präferenzieller Warenursprung, Seminar / Schulung Exportkontrolle
- Strategische und fachliche Unterstützung für die Zollsoftware
Aufgrund meiner langjährigen Berufserfahrung bei allen beteiligten Parteien kann ich Sie mit meinem Beratungsteam in allen Zollfragen kompetent und ganzheitlich unterstützen.
Die Dauer beträgt 2 Stunden.
Wir fragen zu Beginn jeder Veranstaltung, ob alle Schweizer Mundart verstehen oder lieber Schweizer Hochdeutsch wünschen.
Nach der Durchführung senden wir Ihnen folgende Unterlagen per E-Mail zu:
- die Webinarpräsentation
- die aktuellen Quellangaben in Form einer Linksammlung
Zudem erhalten Sie:
- eine Teams-Einladung im Vorfeld
- Online-Betreuung
- einen günstigeren Preis
Leiterin Verkauf / Kundenbetreuung
Nachdem ich mit der FineSolutions AG schon seit 2011 erfolgreich zusammengearbeitet habe bei meinem früheren Arbeitgeber, bin ich im 2017 zum Team dazugestossen und leite seither den Verkauf und die Kundenbetreuung für folgende Angebote:
- Zollsoftware
- Weiterbildung Zoll (Zollseminare & -Webinare sowie Lehrgänge)
- Allgemeine Anliegen in der Zollberatung oder der Zollabwicklung
Ich habe immer ein offenes Ohr für Sie und kann Ihnen für jede Zollproblemstellung den richtigen internen Kontakt vermitteln. Zudem betreue ich Sie an den Seminaren vor Ort oder den Webinaren elektronisch.
Preise (pro Person)
Kompakt-Webinar
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Ich bin gerne im Vorfeld und am Veranstaltungstag für Sie da und beantworte Ihre Fragen
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