Kritik an Zollver­wal­tung nach Import von tödlichem Gift per Post

Import
21.07.2019 von Markus Eberhard
ein Bild des Gebäudes der Eidgenössischen Zollverwaltung der Schweiz

Die Familie eines jungen Tessiners erhebt Vorwürfe gegen die frühere Eidgenössische Zollverwaltung (das heutige BAZG (Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit), dass diese den Import von giftigen Substanzen nicht unterbinde. Der junge Mann bestellte in seiner Verzweiflung übers Internet zwei Dosen des Medikaments Natrium-Pentobarbital (NaP) aus Asien.

Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit führt aber nur «risikobasierte und lageabhängige Stichprobenkontrollen durch, in Zusammenarbeit mit unseren in- und ausländischen Partnerbehörden». Denn angesichts der Päckli-Flut – 2018 gab es rund 33 Mio. Kleinwarensendungen – sei es unmöglich, alles zu kontrollieren, sagt Sprecher Matthias Simmen.

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