Markus Eberhard Markus Eberhard 20.11.2020 | Import

    Reportage über Kontrollen der Eidgenössischen Zollverwaltung am Flughafenzoll Zürich

    Die knapp sechsminütige und interessante Reportage zeigt die Arbeit von Zollfachmann Christian Eggenberger von der Eidgenössischen Zollverwaltung am Flughafen Zürich. Jede in der Schweiz ankommende Importsendung kommt zuerst in die grossen Frachthallen am Flughafen. Dies betrifft Importsendungen in die Schweiz als auch Transitsendungen via die Schweiz.
    Kontrolliert werden nicht nur die korrekte Verzollung in Bezug auf Zölle und Steuerabgaben, sondern auch, ob alle weiteren Vorschriften gemäss Zollgesetz und nichtzollrechtlichen Erlassen eingehalten werden (Lebensmittel, verbotene Betäubungsmittel/Medikamente, Doping, etc.). Dabei sieht sich der Zollfachmann die ankommenden Sendungen am zentralen EZV-Verzollungssystem durch und stellt sich die zu untersuchenden Sendungen zusammen. Im Film wird das Beispiel einer Holzkiste aus Südafrika gezeigt, die sogar kontrollpflichtig ist, weil sie ausgestopfte Tiere enthält. Nach dem Öffnen hat der Zollfachmann ein gutes Gefühl, aber das letzte Wort hat hier der Grenztierarzt, der auch beurteilen kann, ob es sich um geschützte Arten handelt, die nicht importiert werden dürfen.
    Ein Kollege von Christian Eggenberger hat eine Sendung aus Madrid herausgefischt, die Kokain enthält. Diese wird unverzüglich zur Anzeige an die Polizei und Staatsanwaltschaft gebracht. In der Folge geht die ganze Ladung aus Madrid zum Untersuch in den Scanner. Eggenberger vermerkt, dass er in all den Jahren an dieser Stelle schon einiges gesehen und erlebt hat und dennoch immer wieder überrascht wird.
    Mit etwas Wehmut berichtet er, dass das Frachtvolumen seit Ausbruch des Corona-Virus nur noch ein Bruchteil beträgt – von den Passagierzahlen ganz zu schweigen.
    Die nächste Station der Reportage führt in die Gemüsehalle, wo eine Sendung aus Uganda mithilfe des Spürhundes kontrolliert wird. Dieser wird eingesetzt für das Aufspüren von Betäubungsmitteln. Dort berichtet der Hundeführer, dass er mit dem Hund fünf Kilogramm Kokain in einem Radio gefunden hat. Doch die Sendung aus Uganda scheint in Ordnung zu sein und kann abtransportiert werden.