SRF-Bericht vom neuen Studien­gang Fachspezialist/​in Zoll & Grenzsicherheit

Ein Team des SRF begleitet Olivia Kungler, angehende Fachspezialistin

Allgemein
25.11.2021 von Markus Eberhard
ein Bild des Gebäudes der Eidgenössischen Zollverwaltung der Schweiz

Wie schon mehrfach berichtet, gibt es im Rahmen des Transformationsprogramms DaziT inskünftig nur noch eine Ausbildung bei der Eidgenössischen Zollverwaltung: Den Studiengang  «Fachspezialist/in Zoll und Grenzsicherheit». Letztes Mal hatten wir vor einem Jahr darüber berichtet: Personal­re­kru­tie­rungs­kam­pagne der EZV für «Fachspezialisten/​innen Zoll und Grenzsi­cher­heit» angelaufen.

Dieser erste Studiengang hat anfangs August 2021 in Liestal begonnen und das SRF hat eine der Teilnehmerinnen einige Tage begleitet. Olivia Kungler (26) hatte vorher einen KV-Job im Büro und hat sich dann für diese Ausbildung beim Zoll entschieden. Nun ist sie – jetzt ist sie neben der theoretischen Ausbildung vor allem auch im Grenzgebiet unterwegs. Und dies in der Nacht, bei Regen und Kälte. SRF zeigt einige Stationen, die sie in den letzten Wochen absolviert hat: Nahkampf-Training, Schiessen, Kontrolle des Reise- und gewerblichen Verkehrs sowie das Büffeln von Zoll-Fachwissen. Frau Kungler gehört zu den ersten 70 Aspirant:innen, welche die neue Ausbildung zur Fachspezialistin Zoll und Grenzsicherheit absolvieren. Die Ausbildung scheint ihr sichtlich Spass zu machen und sie bereut ihre Entscheidung keine Sekunde.

Dieses neue Berufsbild ersetzt die bisherigen zwei Berufe Zöllner/in (zivil) und Grenzwächter/in. Dank der einheitlichen Ausbildung will das neue BAZG inskünftig besser in der Lage sein, rasch auf Lageveränderungen zu reagieren und damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der Schweiz zu leisten. Der neue Studiengang beinhaltet eine gemeinsame Basisausbildung für umfassende Kontrollen von Waren, Personen und Transportmitteln sowie einer Spezialisierung in mindestens einem dieser Bereiche. Im Weiteren erhoffen sich die Verantwortlichen eine Verbesserung bei der internen Durchlässigkeit sowie bei den Karriereperspektiven im In- und Ausland.

Quellenangaben

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